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KOMPONISTINNEN

Regie:               Kyra Steckeweh

Produzent:      Kyra Steckeweh & tvbmedia productions

Genre:              Dokumentarfilm

Länge:              90 Minuten

 

Die Leipziger Pianistin Kyra Steckeweh stellte eines Tages fest, dass ihr Repertoire nur aus Musik von Männern besteht. Daraufhin begann sie, nach Stücken von Komponistinnen zu suchen und ihre Recherchen förderten schnell eine Vielzahl fantastischer Klavierwerke zutage, die bis heute fast nie gespielt werden.

Sie traf eine Auswahl von vier sehr unterschiedlichen Komponistinnen, die alle ein vielfältiges Gesamtwerk hinterlassen haben.

Zusätzlich zur intensiven Auseinandersetzung mit der Musik will Kyra Steckeweh nun auch „hinter die Noten“ schauen: Wie lebten diese Frauen? Mit welchen Widerständen hatten sie zu kämpfen? Wie haben sie diese bewältigt?

Der Film „Komponistinnen“ beleuchtet die historischen und persönlichen Umstände, unter denen die vier Frauen im 19. und frühen 20. Jahrhundert ihre Werke geschaffen haben. Der Berliner Filmemacher Tim van Beveren begleitet Kyra Steckeweh auf ihrer Spurensuche nach Frankreich und Deutschland, zu den Lebens- und Wirkungsstätten von Mel Bonis, Lili Boulanger, Fanny Hensel und Emilie Mayer.

Sie trifft dabei Expertinnen, die sich wissenschaftlich mit der Thematik beschäftigen und denen sie auch Fragen zur gegenwärtigen Situation stellt. Wie wird heute mit dem musikalischen Erbe der Komponistinnen umgegangen? Warum wird ihre Musik so selten aufgeführt?

Am Klavier lässt Kyra Steckeweh die Musik von Mel Bonis, Lili Boulanger, Fanny Hensel und Emilie Mayer, – darunter auch bisher unveröffentlichte Werke, lebendig werden und am Ende der filmischen Reise hat man fast das Gefühl, die Komponistinnen persönlich zu kennen.

geplante Fertigstellung:  Februar 2018

 

 

UNGEFILTERT II – FOLLOW UP

Regie:               Tim van Beveren

Produzent:       tvbmedia productions

Genre:               Dokumentarfilm

Länge:               52 Minuten

 

pilot with oxygen mask

Fast täglich kommt es zu neuen Vorfällen mit vergifteter Kabinenluft. Es scheint, dass die Hersteller leise und unbemerkt ihren Ausstieg aus der für das Problem ursächlichen Zapfluft-Technologie längst eingeläutet haben. Doch das hilft denen, die davon betroffen sind nicht viel. Verantwortliche bei Airlines, deren Rückversicherern, Behörden und Untersuchungsstellen schauen weg und ignorieren die bisherigen neuen Erkenntnisse hartnäckig. Aber weitere medizinisch-wissenschaftliche Studien weisen ohne Umschweife auf die Gefahren in der Kabinenluft hin. In Frankreich gibt es das erste Strafverfahren, eingeleitet von einem ehemaligen Piloten einer Billig-Airline. Wir machen die Probe: wie gefährlich ist vergiftete Kabinenluft für Passagiere?

geplante Fertigstellung: Sommer 2017

 

 

 

Nekropolen-Projekt

Regie:                 Tim van Beveren

Konzeption:      Professor Dr. Susanne Junker & Tim van Beveren

Musik:                Kyra Steckeweh & Sorin Cercuin

Genre:                Mulit-Media Installation – Dokumentarfilm – Fotografie – Ausstellung

946e05_97d30c52973e47b59240d295b7d160a1mv2_d_2261_3155_s_2In einer Kooperation von Masterklassen der Beuth Hochschule für Technik Berlin und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräber-Fürsorge e.V. entsteht derzeit eine sehr besondere Multi-Media-Installation sowie ein 30 minütiger Film über das Projekt.

Es geht um die letzte Grossoffensive des 2. Weltkrieges in Europa, die «Schlacht um Berlin» von April bis Anfang Mai 1945, die mit der bedingungslosen Kapitulation der Hauptstadt endete. Der Krieg kam dahin, wo er seinen Ursprung genommen hatte. Die Kämpfe um die Hauptstadt kosteten tausende Menschen das Leben, Soldaten und Zivilisten.

Der Berliner Stadtteil Neukölln bündelt in kultureller, religiöser und sozialer Vielfalt alle Merkmale der Metropole Berlin – auch historisch als Nekropole. Hier befinden sich auf 16 Friedhöfen ungefähr 15.000 einzelne Kriegsgräber und Sammelgräber mit einer Fläche von ca. 1600 m2, ein urbaner Layer inmitten des täglichen Lebens. Dieser Layer ähnelt einer antiken Nekropole – jedoch über dem Boden. Obwohl die meisten Begräbnisstätten für die Öffentlichkeit zugänglich sind, sind nur sehr wenige Teil der allgemeinen Wahrnehmung. Die Mehrheit dieser Kriegsopfer bleibt daher unsichtbar, unabhängig von Herkunft, Alter, Rolle, Schicksal.

Die Präsentation und die Multi-Media Installation ist „zeitlos“ angelegt und stellt über die Verwendung von historischem wie auch aktuellem Bild- und Videomaterial aus Kriegsgebieten der Gegenwart, sowie durch zahlreiche Studierende, die ursprünglich aus diesen Gebieten stammen, den aktuellen Bezug für die Auseinandersetzung mit den Themen «Nekropole» und «Krieg» her.

geplante Fertigstellung: April 2017 / Dezember 2017

siehe auch: Ausstellung im Roten Rathaus-Berlin